Am 19. September 2016, organisierte das Deutsche Generalkonsulat Thessaloniki gemeinsam mit der Deutschen Botschaft Athen eine ganztätige Konferenz zur Humanitären Hilfe aus Deutschland für Flüchtlinge in Griechenland.

2015 sind ca. 850.000 Menschen über die Ägäis aus der Türkei nach Griechenland gekommen.
(© picture alliance / empics)
2015 sind ca. 850.000 Menschen über die Ägäis aus der Türkei nach Griechenland gekommen, knapp die Hälfte davon sind vor dem schrecklichen Bürgerkrieg in Syrien geflohen. Nach der faktischen Schließung der sog. Westbalkanroute sind ca. 60.000 Flüchtlinge in Griechenland verblieben. Mit der Betreuung der Flüchtlinge, insbesondere der verletzlichsten Personengruppen wie unbegleiteten Kindern, sind besondere Herausforderungen verbunden.

Deutschland steht angesichts dieser Herausforderungen solidarisch an der Seite Griechenlands und nimmt seinen Anteil der gesamteuropäischen Verantwortung wahr. Das Auswärtige Amt engagiert sich neben anderen deutschen und europäischen Gebern bereits seit 2015 in der humanitären Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland und auf der sogenannten Westbalkanroute. Damit Hilfe auch wirklich ankommt, ist eine enge Zusammenarbeit mit erfahrenen griechischen Hilfsorganisationen wie ANTIGONE, Apostoli, ARSIS, The Smile of the Child, Ecumenical Refugee Programme, Greek Council for Refugees, PRAKSIS oder Solidarity Now besonders wichtig. Hier setzt die deutsche humanitäre Hilfe einen besonderen Schwerpunkt.

Pressekonferenz zur Humanitären Hilfe aus Deutschland für Flüchtlinge in Griechenland
(© Deutsches Generalkonsulat Thessaloniki)
Die Konferenz förderte zum einen die Vernetzung der deutschen und griechischen Hilfsorganisationen untereinander. Zum anderen hatten sich die Hilfsorganisationen mit den staatlichen griechischen Behörden wie etwa der Stadt Thessaloniki und der Seuchenschutzbehörde KEELPNO sowie den internationalen Hilfswerken UNHCR und UNICEF ausgetauscht. Die Konferenz schloss mit einer Pressekonferenz im Goethe Institut Thessaloniki.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Griechenland im Rahmen eines vereinten Europas sind eng und gut. Dies gilt gerade auch dann, wenn gemeinsame Herausforderungen solidarisch zu bewältigen sind und es gilt, elementare Hilfe in Not zu leisten.

Flüchtlingskrise – das leistet die deutsche Außenpolitik

Pressekonferenz:

Bärbel Kofler zur Humanitären Hilfe in Griechenland

Bärbel Kofler

Die Beauftragte für Humanitäre Hilfe, Bärbel Kofler, erklärte anlässlich der Lieferung einer Gesundheitsstation nach Griechenland (18.03.):

Bärbel Kofler zur Humanitären Hilfe in Griechenland

Steinmeier zur Humanitären Hilfe in Griechenland

EU Foreign Affairs Council meeting in Luxembourg

Das Auswärtige Amt verdoppelt die bislang im Rahmen der Humanitären Hilfe bereit gestellten Mittel auf 2,4 Mio. Euro. Zudem wird die Bundesregierung Griechenland bei der Registrierung und medizinischen Versorgung von Flüchtlingen unterstützen.

Außenminister Steinmeier zur Humanitären Hilfe in Griechenland

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