Die Jüdische Gemeinde und das Generalkonsulat

Während der deutschen Besatzungszeit von 1941 - 1944 wurden von den fast 50.000 Juden in Thessaloniki 46.000 in die NS-Arbeits- und Vernichtungslager in Polen deportiert. Nur etwa Zweitausend überlebten. Im Bewusstsein der deutschen Verantwortung für dieses Verbrechen ist es dem Generalkonsulat ein wichtiges Anliegen, dass dieses dunkle Kapitel nicht in Vergessenheit gerät und die nur noch 1.800 Mitglieder umfassende Jüdische Gemeinde in Thessaloniki aktive Unterstützung erfährt.

Die Jüdische Gemeinde und das Generalkonsulat

Jüdisches Leben in Thessaloniki stärken

Staatsminister Michael Roth mit dem Präsidenten der Jüdischen Gemeinde, David Saltiel

Auf Einladung der jüdischen Gemeinde Thessaloniki reiste der Staatsminister für Europa, Michael Roth, am 25. und 26. Januar zu einem zweitägigen Besuch nach Griechenland. Als Hauptredner sprach Roth bei einer Veranstaltung anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Jüdisches Leben in Thessaloniki stärken

Staatsminister Michael Roth zum Holocaust-Gedenktag in Thessaloniki

Staatsminister Michael Roth zum Holocaust-Gedenktag am 26. Januar in Thessaloniki

Es ist für mich eine große Ehre, an diesem Tag zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich bin tief bewegt, weil ich weiß, an welchem Ort ich hier heute stehe, und aus welchem Anlass. Dieser Tag ist ein Tag der Trauer für die jüdische Gemeinschaft in Thessaloniki. Vor 71 Jahren wurden aus dieser Stadt tausende von Juden  von den deutschen Besatzern in Vernichtungslager deportiert und dort bis auf wenige Überlebende grausam ermordet. Wir trauern heute um die 48.000 Opfer des Holocaust aus Thessaloniki – unschuldige Männer, Frauen und Kinder.

Rede von Staatsminister Michael Roth zum Holocaust-Gedenktag am 26. Januar in Thessaloniki

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