Nicht überall in Europa machen sich die Großen und Kleinen auf die Suche nach bunten Eiern und Hasen. Lesen Sie hier, wie unsere griechischen Nachbarn Ostern feiern.

Wer brät den besten Lammbraten?

Auch an diesem Osterfest wünschen sich die Griechen gegenseitig wieder „Kalí anástasi“, eine „gute Auferstehung“ – ein Wunsch, der manchem Volkswirt aus der Seele sprechen dürfte. Das griechisch-orthodoxe Osterfest heißt „Páscha“ und gilt als das Fest der Feste. Höhepunkte sind die Prozessionen am Karfreitag und der Gottesdienst in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag. Danach lodern Osterfeuer in die griechische Nacht. Am Karsamstag wird das Osterbrot gebacken und mit rot gefärbten Eiern verziert. Am Ostersonntag gleicht ganz Griechenland einem riesigen Picknick-Platz. Die Familie fährt aufs Land und grillt ihr Lamm im Freien. Es werden „Mezedes“ verteilt, Happen von Leber, Eiern, Salat und Käse und Kostproben des knusprigen Lammbratens.

Bevor man die Eier essen darf, muss man aber einen Wettbewerb gewinnen: Dazu nimmt man sein gekochtes Ei und versucht, die Eierschale des Gegners zu zerschlagen, ohne dabei sein Ei zu zerbrechen. Der Gewinner ist, wer mit einem unbeschädigten Ei übrig bleibt.

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